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Chronik
✈ Seit 1910

Chronik

Die Geschichte des Luftsports in der Fischbeker Heide

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1909 – 1914 Die Pionierzeit
Gottlieb und Wilhelm Rost und ihr Flugapparat
Gottlieb und Wilhelm Rost und ihr Flugapparat
Apparat I vor dem neuen Schuppen in Fischbek
Apparat I vor dem neuen Schuppen in Fischbek
Flugvorführung Postkarte um 1912
Flugvorführung Postkarte um 1912
So begann der Segelflugsport in Hamburg, Foto: Horst Reh
So begann der Segelflugsport in Hamburg, Foto: Horst Reh
1909

Der erste Gleiter wird auf dem Opferberg in der Fischbeker Heide startklar gemacht.

28. August 1910

Gottlieb Rost, Fahrradhändler aus Harburg, führt auf der Fischbeker Heide erste Rollversuche mit einem selbstgebauten Eindecker durch, erster Aufflug November 1910 – der Beginn des Luftsports an diesem Ort.

September 1911

Rost führt erste Passagierflüge durch und begeistert die Bevölkerung für die neue Technik.

6. Juni 1912

Gottlieb Rost verunglückt tödlich beim Absturz auf dem Flugplatz Fuhlsbüttel. Die Straße Rostweg in Fischbek erinnert an ihn.

1914

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wird der Flugbetrieb in Fischbek eingestellt.

1920 – 1933 Aufbruch in der Weimarer Republik
Segelflugzeuge der Weimarer Zeit
Segelflugzeuge der Weimarer Zeit
Start der Rosemarie
Start der Rosemarie
Gummiseilstartfähiger Gleiter des H.V.L.
Gummiseilstartfähiger Gleiter des H.V.L.
Die Wiege des Segelflugs in Neugraben
Die Wiege des Segelflugs in Neugraben
Start auf dem Plateau
Start auf dem Plateau
Flugzeuge der Fluggemeinschaft am Start
Flugzeuge der Fluggemeinschaft am Start
Harte Landung, Ali Cornehl, Foto sammlung Fam. Carsten
Harte Landung, Ali Cornehl, Foto sammlung Fam. Carsten
1920

In Deutschland erwacht der Segelflug neu – als einzige erlaubte Luftsportart unter den Auflagen des Versailler Vertrags.

1922

Die Segelflugaktivitäten werden vom Scheinberg nach Fischbek verlegt.

1924

Ein zweiter Verein kommt in die Heide: der Flugtechnische Verein Hamburg e.V. (FVH)

1926

Der FVH errichtet einen Hangar in der Heide. Bis Jahresende werden bereits 372 Starts gezählt.

1927

Neue Dauerrekorde mit 43,2 und 46 Sekunden Flugzeit – für die damalige Zeit eine bemerkenswerte Leistung.

1928–1930

Mehrere Gruppen kommen hinzu: die Segelflugabteilung des Polizei-Sportvereins Hamburg unter Walter Milz (1928), der Altonaer Luftsportverein (AVL, 1928) und die Sturmvogel-Gruppe mit Fritz Knoblauch (1930).

1930

Vier Vereine gründen eine Arbeitsgemeinschaft um die Segelflugausbildung effektiver zu gestalten.

1932

Vereinsmitglieder nehmen vorerst ein letztes Mal mit einem Grunau-Baby an Wettbewerben auf der Wasserkuppe teil.

1933 – 1945 Zeit des Nationalsozialismus
Flugbetrieb unter NSFK-Kontrolle
Flugbetrieb unter NSFK-Kontrolle
Mädchenschulung
Mädchenschulung
Zwölf Flugschüler schulten auf einem Zögling
Zwölf Flugschüler schulten auf einem Zögling
Lehrlinge Focke Wulf Bremen in Fischbek
Lehrlinge Focke Wulf Bremen in Fischbek
Ende des Segelflugs in Fischbek
Ende des Segelflugs in Fischbek
1937 - Bis auf die Flugzeughalle sind die neuen Gebäude fertig
1937 - Bis auf die Flugzeughalle sind die neuen Gebäude fertig
1933

Das NS-Regime löst alle bestehenden Segelflugvereine auf, sämtliches Vereinseigentum wird in den Deutschen Luftsportverband (DLV) überführt.

1937

Am Langen Berg entsteht eine neue Segelflugschule. Im April erfolgt die Eingliederung des DLV in das "Nationalsozialistische Fliegerkorps" (NSFK).

1942

Die Ausbildung von Frauen wird eingestellt.

1945

Nach Kriegsende verboten die Alliierten sämtliche Luftfahrtaktivitäten in Deutschland – einschließlich des Modellfliegens.

1950 – 1964 Neugründung und Zusammenschluss
Bau eines Grunau-Baby auf dem Gelände des ehemaligen Dorfkrugs
Bau eines Grunau-Baby auf dem Gelände des ehemaligen Dorfkrugs
Erster Start des Grunau-Baby nach dem Krieg
Erster Start des Grunau-Baby nach dem Krieg
Taufe des Grunau-Baby, 24. August 1952
Taufe des Grunau-Baby, 24. August 1952
Helga Umland machte 1953 die erste A-Prüfung nach dem Krieg
Helga Umland machte 1953 die erste A-Prüfung nach dem Krieg
Erster 5-Stundenflug nach dem Krieg
Erster 5-Stundenflug nach dem Krieg
Die Fischbeker Winde
Die Fischbeker Winde
1. Februar 1950

Adolf Rietz gründet die „Interessengemeinschaft Segelflug Neugraben" – der Grundstein des heutigen Vereins.

8. September 1950

Der "Aero-Club Hamburg e.V." wird gegründet, dem die Interessengemeinschaft Segelflug Neugraben als "Außenstelle Hamburg-Fischbek-Neugraben" beitritt.

8. Dezember 1950

Fritz Knoblauch gründet den Harburger Aero-Club – den zweiten Vorläuferverein.

28. April 1951

Segelflug wird in Deutschland wieder offiziell zugelassen.

1951

Die Interessengemeinschaft baut ein Grunau-Baby III, der Harburger Aero-Club einen Schulgleiter und eine Winde.

24. August 1952

Erster Nachkriegsflug auf der Fischbeker Heide. Das Grunau-Baby III wird auf den Namen „Fischbek" getauft.

1955

Der Harburger Aero-Club kauft eine "Rhönlerche" und beginnt mit der Doppelsitzerschulung.

1957

Die Interessengemeinschaft Segelflug Neugraben wird ein eigenständiger Verein „Segelflug-Club Süderelbe e.V.".

1959

Der SFC-Süderelbe erwirbt eine K7.

3. Juli 1964

Der Hamburger Aero-Club und der Segelflug-Club Süderelbe fusionieren zum Segelflug-Club Fischbek e.V. – der Verein in seiner heutigen Form ist gegründet.

1964 – 1989 Wachstum und Erfolge
ASK 13 beim Windenstart
ASK 13 beim Windenstart
Der erste Motorsegler des Vereins - ein „SF 25“, 1970
Der erste Motorsegler des Vereins - ein „SF 25“, 1970
Der Start in Fischbek mit einer ASK- 21 und zwei Einsitzern vom Typ Discus CS.
Der Start in Fischbek mit einer ASK- 21 und zwei Einsitzern vom Typ Discus CS.
Seit den 70er Jahren dominieren Kunststoffmaschinen
Seit den 70er Jahren dominieren Kunststoffmaschinen
Bau der Asphaltbahn, März 1977
Bau der Asphaltbahn, März 1977
Zustand der Hallen etwa 1965
Zustand der Hallen etwa 1965
Abriss des Hauptgebäudes 1968
Abriss des Hauptgebäudes 1968
1960er Jahre

Intensiver Streckenflugbetrieb: 301 Überlandflüge zwischen 1960 und 1969. Die Flotte wächst mit Ka 6, Ka 7, K 8 und ab 1967 dem ASK 13.

1970

Erster Motorsegler des Vereins: eine SF 25 mit Kennzeichen D-KOSD eröffnet neue Möglichkeiten.

1975

Der Verein besitzt drei Kunststoff-Segelflugzeuge und einen zweiten Motorsegler – ein Zeichen des Wachstums.

1. August 1980

Der spätere Segelflugweltmeister Holger Karow beginnt seine Segelflugausbildung beim SFC Fischbek.

1982

Anschaffung der ASK 21 – ein modernes Doppelsitzer-Schulflugzeug, das die Ausbildung verbessert.

1984

Zweiter Platz bei der Europameisterschaft im Motorsegelflug in Finnland.

1987

Eröffnung einer Jugendunterkunft auf dem Vereinsgelände – mehr Möglichkeiten für den Nachwuchs.

1989

Der Motorsegler wird durch eine moderne Taifun ersetzt.

1990 – 2010 Weltmeister und Jubiläum
Discus am Start
Discus am Start
Grunau-Baby im Flugzeug-Schlepp
Grunau-Baby im Flugzeug-Schlepp
Grundschulklasse auf dem Weg zum Start
Grundschulklasse auf dem Weg zum Start
47 Jugendvergleichsfliegen in Fischbek
1993

Das historische Grunau-Baby III, ein Selbstbau von 1957, kommt zurück nach Fischbek.

1999

Holger Karow wird Segelflug-Weltmeister in Bayreuth, 2003 in Lesno (Polen) und 2016 in Südafrika.

15. Februar 1999

Adolf Rietz, Gründer der Interessengemeinschaft Segelflug Neugraben und Ehrenmitglied, verstirbt.

2000

Ein neuer Motorsegler SF 25 C mit Schleppvorrichtung ergänzt die Flotte.

2008

Alle Vereinsflugzeuge werden mit FLARM-Kollisionswarnsystemen ausgerüstet – Sicherheit geht vor.

seit 2008

Regelmäßige Ausrichtung eines Schüler-Flugwochenendes zum Thema Faszination Fliegen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW).

2009

Installation moderner Anzeigegeräte für die Schleppgeschwindigkeit.

2010

Doppeltes Jubiläum: 60 Jahre Segelflug-Club Fischbek e.V. und 100 Jahre Luftsport in der Fischbeker Heide.

2011 - 2026 Neuzeit
MiniLAK Elektroflugzeug, Foto M. Koch
MiniLAK Elektroflugzeug, Foto M. Koch
DG 500 im Landeanflug, Foto J. Dechow
DG 500 im Landeanflug, Foto J. Dechow
Faszination Fliegen der HAW
Faszination Fliegen der HAW
Stadteilfest Neugraben erleben
Stadteilfest Neugraben erleben
2017

Erwerb der MiniLAK - ein eigenstartfähiges Elektroflugzeug

2023

Mit der DG 500 wird die Flotte um einen leistungsstarken Doppelsitzer für Streckenflüge erweitert.

2025

Großes Flugplatzfest zum 75-jährigen Bestehen des Segelflugclubs und 115 Jahre Luftsport in der Fischbeker Heide